Viernheimer Schachkids mit 4x Gold, 1x Silber und 2x Bronze bei den 2. Deutschen Meisterschaften in Chessminton
Am 20.12.2025 fanden in Worms die zweite Auflage der Deutschen Chessminton-Meisterschaften der Jugend statt. Für die Viernheimer Schachkids Timo Kaiheng Zhu, Marco Kaibo Zhu, Jasper Schultze, Keno Schultze eine perfekte Gelegenheit, sich mit der Crème-de-la-Crème der Deutschen Chessminton-Jugend zu messen. Chessminton ist eine Kombinationssportart aus Schach und Badminton, bei dem die vier folgenden „Phasen“ gespielt werden: Zunächst eine Blitzschachpartie (mit 5-minütiger Bedenkzeit), gefolgt von zwei Badminton-Sätzen bis 11 Punkte und einer sich daran anschließenden Blitzschachpartie.
Maja setzt matt! GM Zigurds Lanka beim Trainingssimultan mit dem Viernheimer Nachwuchs
Vor seinem Einsatz in der 2. Bundesliga für den SC Viernheim II gab GM Zigurds Lanka am Freitag in Abstimmung mit unserem Jugendleiter Lorenz Gottschall dem Viernheimer Nachwuchs ein lehrreiches und kurzweiliges Trainingssimultan. Typisch für seine große pädagogische Kunst hat er dabei nicht stillschweigend Zug für Zug an den Brettern ausgeführt, sondern die Partien im Dialog mit den Kindern und Jugendlichen gespielt.
Schachbundesliga: Zwei Siege und prominenter Besuch
Wir haben unser erstes Bundesliga-Wochenende im neuen Spiellokal erfolgreich absolviert: zwei Siege gegen die Hamburger Teams, Tabellenführung verteidigt. Im Treff im Bahnhof hat vieles zum ersten Mal stattgefunden, aber wenig wirkte neu oder ungeordnet. Der Treff strahlte Charme aus, die Abläufe funktionierten, und am Ende standen vier Punkte. Die Richtung stimmt.
Erster in der ersten Liga - und in der zweiten auch!
„Spitzenreiter!“ steht an dieser Stelle gelegentlich. Heute könnte es hier gleich doppelt stehen. Unsere erste Mannschaft in der Bundesliga sowie unsere zweite Mannschaft in der zweiten Liga Süd haben ein sportlich perfektes Wochenende mit jeweils zwei Siegen absolviert. Die Belohnung: Platz eins in der Tabelle, jeweils vor Baden-Baden bzw. deren Zweitvertretung. Der einzige Wermutstropfen war technisch/organisatorischer Natur, eine nicht funktionierende Liveübertragung der Bundesliga aus München.
Als amtierender Deutscher Meister fahren wir am kommenden Wochenende zur zentralen Endrunde der Schachbundesliga nach Deggendorf. Die Titelverteidigung? Ist in weiter Ferne – der Düsseldorfer SK liegt drei Runden vor Schluss mit drei Mannschaftspunkten Vorsprung an der Spitze. Aber wir werden alles daransetzen, dem designierten neuen Meister die erste Niederlage der Saison zuzufügen. Am Sonntag treffen wir im direkten Duell auf Düsseldorf, ein Stelldichein der Supergroßmeister.
Den vor einem Jahr gewonnenen Pott werden wir an diesem Wochenende wohl hergeben müssen. Aber erst einmal sind noch drei Runden zu spielen. | Foto: Rupert Helbig
Der Terminplan für den Rest der Saison 2024/2025 wurde aktualisiert und kann unten abgerufen werden. Weitere Information gibt es auch immer auf dieser Homepage und im online-Kalender.
Am 27. April 2025 erlebt Mannheim ein besonderes Schach-Revival. Studierende der Universität Mannheim richten gemeinsam mit dem Deutschen Schachbund e.V. die 1. Rhein-Neckar Hochschulmeisterschaft im Schnellschach aus. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Mannheim haben Studierende, Mitarbeitende und Absolventinnen und Absolventen der Jahrgänge 2024/25 die Gelegenheit, ihr strategisches Können unter Beweis zu stellen – und vielleicht den ersten Zug in Richtung Titelgewinn zu machen.
Neben spannenden Partien und wertvollen Vernetzungsmöglichkeiten erwartet die Teilnehmenden ein attraktiver Preispool von 600 Euro, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Unternehmensberatung d-fine.
Das Auswärtsspiel gegen Heidelberg war an diesem Spieltag eine spannende Herausforderung. Heidelberg hatte in dieser Saison noch keinen Mannschaftskampf gewonnen, und wir wollten diese Serie nicht stoppen. Unsere Aufstellung war wieder sehr solide, und der DWZ-Durchschnitt der beiden Mannschaften war fast gleich.
Den ersten Punkt sicherte Hans-Peter, der den Sizilianer seines Gegners ohne Probleme zerlegte. Der Gegner hatte nach der Eröffnung kaum noch Chancen und musste mit einer Figur weniger ins Mittelspiel gehen. Schon nach weniger als einer Stunde war der erste Punkt für uns gesichert.
Leider lief es danach nicht so gut. Lorenz ließ sich in eine Angriffspartie einladen, in der nur einer auf Sieg spielen konnte. Er leistete noch Widerstand, aber die präzise Verteidigung war schwierig, und nach Zeitnot musste er aufgeben.
Bald darauf musste auch unser erstes Brett, Martin, aufgeben, und es stand 2:1 für Heidelberg. Till hatte sich inzwischen einen guten Vorteil erspielt und holte den Ausgleich. Jetzt mussten die letzten Bretter das Endergebnis entscheiden.
Die letzten vier Bretter entscheiden. Viele konzentrierte Gesichter am Kampf um den Sieg.