Sommercamp 2015 in Rheinhausen-Oberhausen

Geschrieben von Ekki am .

Auch dieses Jahr war der krönende Abschluß unserer Jugendarbeit das Sommercamp in der letzten Ferienwoche. Diesmal ging es nach Rheinhausen-Oberhausen auf den Campingplatz. Dort wohnten wir, elf Jugendliche und zwei Betreuer, in riesigen Tipi-Zelten auf einer Anlage, der es an nichts fehlte: Badestrand, Beachfußball, Beachvolleyball, Tischtennis und Pit-Pat standen zur Verfügung. Aber es wurde natürlich auch Schach gespielt und trainiert.

 

Gleich am ersten Tag wurde der Badestrand ausprobiert und nachmittags kam unser langjähriges Mitglied, Günther Beikert, und spielte Simultan gegen die Jugend. Einige verloren recht schnell, andere hielten sich länger. Letzlich mußten aber doch alle gegen den Internationalen Meister die Waffen strecken. Bei einem gemütlichen Grillabend ließen wir den Tag ausklingen. In der Nacht, für die unsere Jungs mit Beamer, Leinwand und Playstation ausgerüstet waren, wurde es dann noch sehr unterhaltsam.

Das Programm des zweiten Tages begann damit, daß erst einmal das Programm umgedreht wurde, damit unser Ausflug nach St. Leon-Rot zum Wasserskifahren nicht "ins Wasser fällt". Also fand unser Highlight gleich am Montag nach dem ersten Trainingsvormittag statt. Bei 36 Grad und strahlend schönem Wetter durften sich alle, die den Mut hatten, auf den beiden Brettern versuchen. Daß Wasserskifahren gar nicht so leicht ist, erlebten die Jungs manchmal mit einem abrupten Ende der Fahrt im Wasser. Oft aber konnten sie die Balance halten und hatten dann einen Riesenspaß.

Am dritten Tag marschierten wir zu Fuß ins benachbarte Speyer. Für die jüngeren unter uns waren die ca 10 Kilometer eine ziemliche Herausforderung. Angekommen, besichtigten wir den Speyerer Dom und besuchten anschließend das Sealife. Dort gab es eine Menge seltener Unterwasserkreaturen zu bestaunen und die Seeigel durfte man sogar anfassen. Nach einem Eis zur Stärkung ging es zurück auf den Campingplatz, wo der Abend zur freien Verfügung stand.

Am vierten Tag stand das zweite Vormittags-Training an und nachmittags konnten dann alle Jungendlichen bei einem kleinen Blitzturnier ihren Trainingsfortschritt unter Beweis stellen. Das Turnier samt großen Pokal und einen kleinen "Geldpreis" gewann Lorenz Gottschall. Danach spielten die Großen noch eine Runde Pit-Pat. Hier muß man mit einem Billard-Queue den Ball, ähnlich wie beim Minigolf, ins Loch befördern, nachdem man das Hindernis überwunden hat.

Der fünfte und letzte Tag führte uns nach Haßloch in den Holidaypark. Wieviel Spaß die Kinder hatten, kann man sehr schön an den Bildern erkennen. Jedenfalls gab es zwei von unseren jüngeren Teilnehmern, die sich zum ersten Mal die "GeForce" getraut haben.

Wir bedanken uns bei allen, die geholfen haben, das Sommercamp zu ermöglichen. Das sind die BASF als Sponsor, Stefan Schmidt und Ekkehard Golf als Betreuer, Beate Sykora als Köchin und Betreuerin, sowie die Eltern von Philipp, Maximilian, Nico, Paul und unser Mitglied Michael Reither, die als Fahrer im Einsatz waren. Vielen Dank auch an Günther Beikert, der sich für das Simultan bereit erklärt hat sowie Detlev Birnbaum, der nicht nur das Training vorbereitete, sondern auch gleich eine Trainingsgruppe übernahm.

Folgend ein paar Impressionen:

Wir alle vor dem Speyerer Dom. Vorne von links nach rechts: Bálint, SimonPhilipp, Nick und Maximilian. In der Mitte: Lorenz, Paul, Andreas und Nico. Hinten: Trainer Detlev, Betreuer Ekkehard, Köchin Beate, Maximilian, Florian und Betreuer Stefan.

 

Unsere Schlafgemächer, die riesigen Tipi-Zelte.

 

Der Badestrand war bei den hohen Temperaturen sehr beliebt.

  

Einer gegen alle!

  

Simon beim Pit-Pat.

  

Zwei müde Wanderer auf dem Weg nach Speyer.

  

Detlev beim Training.

  

Im Sealife gab es seltene Meeresbewohner zu sehen.

  

Es war auch immer schön aufgeräumt bei den Jungs :-)

  

Die Preise für das abschließende Schachturnier. Jeder bekam einen Pokal.

  

Beim Frühstück.

  

Abends vor der Playstation.

  

Im Holiday-Park auf dem "Donnerfluss" kann man naß werden, muß man aber nicht.

  

Perfekte Haltung beim Wasserski.