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    Viernheimer Kantersieg in der 2. Bundesliga - 8:0 in Schwegenheim

    Für die erste Viernheimer Mannschaft stand in der 2. Bundesliga Süd heute der für den Klassenerhalt sehr wichtige Wettkampf in Schwegenheim auf dem Plan. Wir hatten uns gründlich vorbereitet (inkl. des Trainings mit GM Fabien Libiszewski am freitäglichen Spielabend), und trafen nach dem gemeinsamen Mannschaftsfrühstück im Schwegenheimer Spiellokal ein.

    Dort gab es die erste Überraschung in der Form der Aufstellung unserer Gegner: Wir hatten mit deren Bestbesetzung gerechnet, sahen uns aber völlig unerwartet mit dem "B-Team" konfrontiert. Offensichtlich gab es Probleme mit dem Einsatz der Schwegenheimer Legionäre, und man rechnete sich mit den verfügbaren Spielern keine Chancen gegen uns aus.

    Wir machten uns zu dieser diskutablen Vereinspolitik aber nicht viele Gedanken und nahmen es einfach so, wie es war: Als eine Einladung zu einem relativ leichten Sieg in einem sehr wichtigen Wettkampf auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

    Trotz der erheblichen Spielstärkeunterschiede zu unserer Gunsten, wollen die Partie natürlich erst einmal gewonnen werden. Das klappte heute sehr gut; Pierre Carbonnel und Stefan Spiegel legten recht schnell das 2:0 vor, wenig später gefolgt von IM Maximilian Meinhardt. Etwas länger dauerten dann die ebenso klaren Siege von GM Sebastien Maze, IM Andreas Mandel, und Volker Jacob - Zwischenstand 6:0.

    Den Abschluß machten GM Fabien Libiszewski mit einem strategisch sehr langfristig angelegten Sieg im Endspiel "Guter Springer gegen Schlechten Läufer", sowie IM Günter Beikert in der relativ engsten Partie des Wettkampfes mit einem Mehrbauern, der nur mühsam und durch präzise Technik zu verwerten war.

    Aus Günthers abschließendem Sieg zum 8:0 stammt auch das heutige Beispiel zum Thema Bauernendspiele:

    Schwarz hatte sich zäh verteidigt und vermutlich sogar in diese Remis-Stellung retten können (Stellung nach Gedächtnisprotokoll; Notation liegt leider noch nicht vor ...):

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    G. Beikert - W. Kannegiesser; nach 61.g3

    Hier entschied sich Schwarz für das "aktive" 61... Kf3. War das eine gute Idee?

    Und falls nicht: Was hätte Remis gehalten?

     

    61... Kf3 ?? war ein grober Fehler, da Weiß nach 62.Kh3 Ke4 63.g4 trotz des Randbauern gewinnt, da der schwarze König abgedrängt wird. Beispielsweise 63... hxg4+ 64.Kxg4 Ke5 65.Kg5 Ke6 66.Kg6 Ke7 67.Kg7 nebst h4-h5-h6 usw.

    In der Parte folgte 63... Kf4 64.g5 Kf5 65.Kg3 Ke5 66.Kf3 Kf5 67.Ke3 Ke5 68.Kd3 Kd5 69.Kc3

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    und der schwarze König wird schrittweise abgedrängt, da er das Quadrat des gedeckten Freibauern g5 nicht verlassen kann.

     

    Nach dem richtigen 61... Kf5! (erste Diagrammstellung) gäbe es dagegen trotz des weißen Mehrbauern keine Gewinnmöglichkeit mehr, und die Partie wäre Remis. Beispielsvarianten: 62.Kh3 Ke5 63.g4 hxg4+ 64.Kxg4 Kf6 und der König erreicht die rettende Ecke:

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    oder 62.Kg2 Ke4 63.Kf2 Kf5 64. Kf3 Ke5 und Weiß kann überraschend keine Fortschritte mehr machen:

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    Stefan Spiegel

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