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    2. Bundesliga gegen Böblingen: Knapp verloren nach spannendem Kampf

    Das Viernheimer Team mußte im heutigen Wettkampf in der 2. Bundesliga Süd eine knappe Niederlage einstecken - obwohl es deutlich spannender war, als ursprünglich erwartet.

    Ohne unsere beiden französischen Großmeister, die diesmal nicht zur Verfügung standen, war unsere Mannschaft mit 3 Internationalen Meistern immer noch ordentlich besetzt. Wir konnten nominell aber nicht mit den Gästen aus Böblingen mitthalten, die mit 3 GMs und 1 IM angetreten waren und folgerichtig an allen 8 Brettern die teils deutlich besseren Wertungszahlen aufweisen konnten.

    Trotzdem kamen unsere IMs Maximilian Meinhardt und Andreas Mandel zu Remisen an den vorderen Brettern 2 und 3, während Helmut Klee an Brett 8 die Partie gegen seinen ebenfalls deutlich stärkeren Gegner immer unter Kontrolle hatte und souverän remisierte. Unser heutiges Spitzenbrett IM Günther Beikert mußte sich dem Druck seines Gegners leider beugen und verlor, ebenso wie Volker Jacob am 6. Brett. Ein besonderer Lichtblick war der Sieg von Stefan Martin mit Schwarz (Brett 7), während Stefan Spiegel am 5. Brett sich eines unter Materialopfer vorgetragenen Angriffs erwehren mußte. Das klappte durch gute Nerven und umsichtige Verteidigung so gut, daß er am Ende fast noch auf Gewinn spielen konnte, bevor es zum insgesamt gerechten Remis kam.

    Mit dem 3-4 aus diesen sieben Partien war der Verlauf der Partie von Pierre Carbonnel besonders tragisch: Pierre hat ein mutiges Figurenopfer gebracht, und den Gegner damit so unter Druck gesetzt, daß er nach einigen Verwicklungen am Ende eine objektiv gewonnene Stellung erreicht hatte - allerdings noch mit einigen taktischen Finessen und Fallstricken:

    alt

    P. Carbonnel - V. Gurevich, nach 27...Dxf4.

    Weiß steht hier auf Gewinn, muß die unangenehme Fesselung des Turmes auf e3 und die unsichere Königsstellung aber noch loswerden.

    Es folgte zunächst 28.Kd1 Dg4+ 29.T1e2 Tce8.

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    Und hier versuchte Weiß, die schwarze Dame mit 30.h3 abzudrängen (siehe Diagramm).

    War das eine gute Idee?

     

    Leider nein - statt des erhofften Sieges verliert der Partiezug sofort wegen 30... Dd4+

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    ... und Weiß verliert in allen Varianten einen ganzen Turm. Wie genau, darf der geneigte Leser gerne selbst herausfinden!

    In der vorigen Stellung hätte statt 30.h3?? übrigens 30.Txe7+ Txe7 31.Dh3 mit Damentausch am einfachsten gewonnen.

    Stefan Spiegel

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