• Unglaublich!
    Unglaublich!

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  • Viernheim 3 auch auswärts erfolgreich
    Viernheim 3 auch auswärts erfolgreich

    Gegen die dritte Mannschaft aus Walldorf gelang ein klarer 6,5:1,5 Sieg

Licht und Schatten am zweiten Spieltag

Geschrieben von Administrator am .

Die dritte Mannschaft gewinnt in der Bereichsliga gegen Walldorf klar, Viernheim 4 unterliegt den SF Brühl in der Bezirksklasse, die Fünfte schlägt Weinheim 2 in der Kreisklasse B, die sechste Mannschaft war diesmal spielfrei.

Gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft von Walldorf 3 hatten die Einheimischen keine Mühe. Bereits nach zwei Stunden war die erste Partie entschieden. Stefan Schmidt hatte an Brett 4 mit Schwarz die scharfe Eröffnungswahl seines Gegners ins Leere laufen lassen und seinerseits zu einem wirksamen Konter angesetzt. Bereits nach 12 Zügen besaß er einen ganzen Turm mehr, wenig später gab der Führer der weißen Steine auf. Hakan Horata hatte an Brett 7 mit einem Morra-Gambit eröffnet und konnte als Gegenwert für den geopferten Bauern einen großen Raumgewinn verbuchen. Im Mittelspiel nutzte er gekonnt die dunklen Felder, um den unrochierten schwarzen König anzugreifen. Das bescherte ihm eine Mehrfigur und bald darauf den Sieg. Michael Müller tat sich schwer am Spitzenbrett. Eine Unachtsamkeit kostete ihn einen Bauern, doch die Aktivität seiner Türme machten den materiellen Nachteil wieder wett. Im Endspiel gelang es Müller sogar, den Bauern zurückzugewinnen und die gegnerischen Bauernschwächen anzugreifen. In der Schlußstellung besaß er zwei Bauern mehr, diese führte er zum Sieg. Goran Gabric musste gegen die 18-jährige Studentin Cora Hartmann antreten. Bereits früh handelte er sich einen Doppelbauern im Zentrum ein, den er in Folge nicht ausreichend decken konnte. Ein massiver Figurentausch führte allerdings zu einem ausgeglichenen Damenendspiel. Ein wertvoller halber Punkt!

Auch Dr. Stefan Spiegel am Nachbarbrett hatte lange Mühe, bis das Unentschieden feststand. Sein kleiner positioneller Vorteil reichte nicht aus, um den vollen Punkt zu ergattern.

Lorenz Gottschall hatte zum ersten Mal die Rolle des Mannschaftsführers inne. Allerdings gab es keine Streitfälle und so konnte er sich ganz auf seine Partie konzentrieren. Doch auch diese verlief in ruhigem Fahrwasser und so war die Punkteteilung ein folgerichtiges Ergebnis.

Alexander Boschmann besaß am achten Brett das Läuferpaar gegen Läufer und Springer. Häufig ist dies ein Vorteil, aber hier tat er gut daran, einen seiner Läufer aufzugeben, um den Zentralspringer auf d4 abzutauschen. Auf diesem Feld entstand eine Schwäche, die er prompt mit seinem Turm ausnutzen konnte. Ein grober Patzer entschied schließlich die Partie zu seinen Gunsten.

Am längsten brauchte diesmal Volker Bitsch. Er lag zwar einen Bauern vorne, doch war nicht sicher, ob das verbliebene Material noch zum Sieg ausreichen würde. Am Ende opferte er studienartig den eigenen Springer, um seinem Freibauern zur Umwandlung zu verhelfen. Kurze Zeit später streckte sein Gegner die Waffen.

Der Endstand somit 6,5:1,5 für die Einheimischen, die nach zwei Runden den zweiten Tabellenrang belegen.

Viernheim fünf ließ gegen die Weinheimer Reserve nichts anbrennen und siegte klar mit 4:2. Die Punktelieferanten waren erneut die "hinteren Bretter", bestehend aus Simon Schmidt, Philipp Thielmann und Mannschaftsführerin Hannelore Schmitt. Sie steuerten jeweils einen vollen Punkt bei. Ganz vorne schaffte Walter Uhlemann gegen den Weinheimer Laske ein Remis, ebenso Michael Reither an Brett 3. Die einzige Niederlage musste diesmal Jakob Bank einstecken.

Die vierte Mannschaft hatte gegen die SF Brühl einen rabenschwarzen Tag erwischt. Die Papierform verhieß einen ausgeglichenen Kampf, am Ende unterlagen die Viernheimer mit 2:6 überraschend deutlich.

Insbesondere den Schwarzbrettern gelang kaum etwas, lediglich Nico Utikal konnte ein Unentschieden beisteuern. Karl Hofmann (Brett 4), Michael Janzen (Brett 6) sowie Islam Pengili (Brett 8) hatten das Nachsehen. Am Spitzenbrett unterlag Ali Rahmani nicht unerwartet dem Brühler Blum. Wolfgang Rösch (Brett 3), Maximilian Theilig (Brett 5) und Dr. Jörg Seeger (Brett 7) spielten Unentschieden. Das Endergebnis lautet 2:6 aus Viernheimer Sicht.

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Verstanden!